Neurobiologie · Interaktive Simulation

Wie Lernen im Gehirn funktioniert

Ein vereinfachtes neuronales Netz zeigt, wie sich Verbindungen zwischen Nervenzellen durch Erfahrung verändern — und wie Erinnerungen im Schlaf gefestigt oder abgebaut werden.

Worum geht es hier?

Du siehst drei Spalten aus Nervenzellen (Neuronen). Die linke Spalte steht stellvertretend für eingehende Sinnesreize — zum Beispiel dafür, dass du das gesprochene Wort „STIFT“ hörst. Die mittlere Spalte sind Verrechnungsneuronen, die Signale weiterleiten und verknüpfen. Die rechte Spalte steht für den gedanklichen Output — zum Beispiel die Vorstellung „ich denke an ✏️“.

Zwischen den Neuronen liegen Synapsen — hier als Linien mit einem kleinen Knoten (dem Synapsen-Endknöpfchen) dargestellt. An jeder Synapse entscheidet die Zahl der Botenstoff-Moleküle (Transmitter) und Rezeptor-Kanäle darüber, wie wahrscheinlich ein Signal weitergegeben wird. Klicke jederzeit auf eine Synapse, um diese Zahl zu sehen.

01 — TRAINIEREN

🧠 Lerneinheit simulieren

Ein Wort und ein Bild treffen gleichzeitig ein. Die beteiligten Synapsen werden dadurch etwas stärker — unabhängig davon, ob die Kombination „richtig“ war.

02 — ABRUFEN

🔍 Test durchführen

Nur das Wort wird gegeben. Das Netz „denkt nach“ und aktiviert das Output-Neuron, zu dem die stärksten Verbindungen führen.

03 — FESTIGEN

😴 Schlafphase

Genutzte Verbindungen werden konsolidiert, ungenutzte Wege bauen sich langsam ab — genau wie beim echten Gedächtnis.

Input · Sinnesreiz Verrechnung Output · Gedanke
Liniendicke & Knotengröße = Anzahl der Transmitter & Kanäle · Klick auf eine Synapse für Details
Wähle rechts eine Lerneinheit oder einen Test aus, um die Simulation zu starten …

📜 Verlauf